Hauttyp & Hautpflege

Aktualisiert: 12. März 2020



Die allerwenigsten Menschen haben eine normale oder auch eine sogenannte gesunde Haut. Am ehesten trifft man sie noch bei Kindern an. Die normale Haut sieht gut durchblutet und rosig, aber nicht gerötet aus. Die Poren sind fein und kaum oder gar nicht zu sehen. Sie spannt und schuppt nicht. Wettereinflüsse sind für sie gut zu verkraften. Bei Sonne braucht natürlich auch die normale Haut einen Sonnenschutz, der sie vor Sonnenbrand schützt. Denn bei häufigen Sonnenbränden droht Hautkrebs. Aber ansonsten genügt eine sorgfältige Reinigung, um sie vom Schmutz zu befreien. Im Winter ist die Haut der trockenen Heizungsluft ausgesetzt und wird auch durch den ständigen Wechsel von warm zu kalt strapaziert. Dies hat zwar auf die normale Haut die geringsten Auswirkungen von allen Hauttypen, aber trotzdem sollte man bei Bedarf eine milde fettarme oder fettfreie Lotion verwenden, um die Haut geschmeidig und gesund zu erhalten. 


Die trockene Haut

Die trockene Haut hat wenig Eigenfett, ist eher dünn und weniger gut durchblutet. Sie kann blass aussehen oder auch gereizt und gerötet. Die trockene Haut ist meistens besonders empfindlich, da sie wenig schützendes Fett hat. Sehr oft haben Menschen mit trockener Haut das Gefühl, das ihre Haut spannt, das kann sehr unangenehm sein. Dies kann in extremen Fällen auch bis hin zu Rissen in der Haut gehen. Dadurch, dass die Haut weniger Fett bildet, ist die trockene Haut auch weniger gut geschützt. Denn der Fettfilm ist eine natürliche Schutzbarriere, die die Haut vor dem Schmutz und den Bakterien schützt. Wenn er fehlt, kann die Haut krank werden, da sie den Umwelteinflüssen schutzlos ausgeliefert ist. So ist die trockene Haut weniger gut gegen Kälte oder auch Schmutz geschützt. Auch die trockene Heizungsluft wird nicht so gut vertragen. Die Haut wird dann spröde, schuppig und rissig. Oft findet sich trockene Haut auch an den Füssen, das kann zu rauen Stellen, insbesondere an der Ferse führen. Manchmal führt die trockene Haut auch zu einem starken Juckreiz. 

Die spezielle Hautpflege der trockenen Haut zielt darauf ab, ihr das mangelnde Fett und die fehlende Feuchtigkeit zu ersetzen. Natürlich will man aber auch keinen Fettfilm auf der Haut, so dass die Pflegecremes sehr hochwertig und speziell auf die trockene Haut abgestimmt sein sollen. Eine leichte Creme ohne Fett und Öl kann der trockenen Haut alles geben, was sie braucht. Für die Reinigung ist eine milde Reinigungslotion zu empfehlen, die der Haut hilft, die Feuchtigkeit zu speichern. Als Wirkstoff bietet sich zum Beispiel Hyaluronsäure an, die Feuchtigkeit in der Haut binden kann. Dadurch wirkt sie auch einer Faltenbildung entgegen. Die Haut wird quasi von innen her aufgepolstert und sieht dadurch glatter und gepflegter aus. 



Die fettige Haut

Die fettige Haut ist relativ dick und sie besitzt genug Eigenfett, um gesund zu bleiben. Leider hat die fettige Haut oft vergrößerte Poren und einen hässlichen Fettglanz. Das sind die Schönheitsfehler, die bei fettiger Haut oft vorkommen. Außerdem ist es die fettige Haut, die am ehesten zu Akne neigt. Diese von vereinzelten Pickeln und Mitessern, bis hin zu zahlreichen, schon entstellend wirkenden Pickeln reichende Hautstörung, kann erheblich das Selbstbewusstsein und damit die Lebensqualität stören Diese entstellende Hautkrankheit kann das Selbstbewusstsein und damit die Lebensqualität erheblich stören.


Die fettige Haut braucht vor allem eine gute Reinigung. Auch ein Peeling kann man öfter, ruhig zweimal die Woche, anwenden. Damit werden die obersten abgestorbenen Hautschichten entfernt und das Hautbild wirkt gleich viel klarer. Hat man viele Mitesser, die sich als schwarze Punkte zeigen, ist es ratsam, diese von einer Kosmetikerin fachgerecht entfernen zu lassen. Wenn man unsachgemäß an ihnen herumdrückt, können Narben entstehen, die ein Leben lang bestehen bleiben. Das Gleiche gilt in vermehrtem Maß noch für Pickel. Da diese sowieso schon entzündet sind, ist besondere Vorsicht geboten. Bei unreiner Haut wendet man spezielle Mittel zur Hautpflege an, die desinfizierend wirken, damit die Pickel abheilen und sich die Mitesser nicht entzünden. Die verwendeten Pflegemittel und Kosmetika müssen speziell auf diesen Hauttyp abgestimmt sein, damit sie die Poren nicht noch zusätzlich verstopfen. Die sogenannte Akne bildet sich meistens in der Pubertät und es gibt kaum einen Jugendlichen, der nicht davon betroffen ist. Mit zunehmendem Alter vergeht die Akne, aber auch manche Erwachsenen werden befallen. Die Pickel bilden sich in der besonders fettigen Zone im Bereich Kinn, Nase und Stirn. In schweren Fällen sind das ganze Gesicht und der Rücken mit Pickeln übersät. Die Ursache liegt in einer gestörten Fettproduktion. Der Talg kann nicht richtig abfließen und Bakterien siedeln sich an und eine Entzündung entsteht.  





Die Mischhaut

Die Mischhaut hat von beiden Hauttypen etwas. Der mittlere Gesichtsbereich, also Stirn, Nase und Wangen, den man auch den T-Bereich nennt, ist fettig. Dieser Bereich kann sehr schmal oder auch breiter sein. Man erkennt ihn an den vergrößerten Poren und dem fettigen Glanz. Manchmal bilden sich in diesem Bereich auch Mitesser und Pickel. Das übrige Gesicht ist dagegen eher trocken und kann schuppen und spannen. Hier bilden sich auch die bekannten Probleme einer trockenen Haut, die oft sehr empfindlich ist und zu Rötungen neigt. So muss man jeden Bereich nach seinen speziellen Bedürfnissen pflegen, damit die Probleme durch die falsche Hautpflege nicht noch verstärkt werden. 

Es gibt spezielle Pflegeprodukte, die beiden Hauttypen gerecht werden, vor allem sollten sie wenig Öl und Fett enthalten. Falls man möchte, kann man auch für beide Bereiche entsprechende verschiedene Pflegeprodukte verwenden. Eine sehr leichte Lotion zum Beispiel, die Feuchtigkeit spendet und nicht den fettigen Partien noch mehr Fett zuführt. Letzteres empfiehlt sich bei sehr ausgeprägten Unterschieden in den beiden Hauttypen. Aber meistens kommt man mit den speziellen Pflegeprodukten für die Mischhaut gut zurecht. Ziel der Pflege ist es, die beiden Partien einander möglichst anzugleichen, so dass man sich einer normalen Haut nähert. Dazu dienen Produkte, die auch Heilpflanzen wie Melisse, Hamamelis Klee und Gänseblümchen enthalten. Diese beruhigen die Haut und lassen sie gesund werden. 




Die reife Haut

Wenn man älter wird, wird auch die Haut dünner, sie regeneriert sich nicht mehr so schnell. Es bilden sich Fältchen und Falten und die Elastizität der Haut lässt nach. Nun ist besondere Pflege angesagt, damit die Haut schön und gesund bleibt. Die Faltenbildung ist im wesentlichen genetisch bedingt, kann aber durch Pflege beeinflusst werden. Negative Faktoren für die Haut, die man beeinflussen kann, sind zum Beispiel lange Sonnenbäder, Sonnenbrand, Rauchen und andere Drogen. Diese Zellgifte wirken sehr stark auf die Haut, einmal indem sie die Blutgefäße erweitern, zum anderen sind sie wahre Vitaminräuber. Gut für die Haut sind dagegen ausreichend Schlaf und eine gesunde ausgewogene Ernährung.

Durch diese hochwertigen Inhaltsstoffe bleibt die Haut schön und gesund. Das tut natürlich dem ganzen Körper gut. Denn die Haut ist bekanntlich der Spiegel der Seele. Also sollte man seine wertvolle Haut von innen und von außen gut pflegen. 

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